Chronisch achtsam – warum Achtsamkeit für mich mehr als ein Trend ist

Weil dieser sehr persönliche Beitrag sehr lang wird, kommt hier ein kleines Inhaltsverzeichnis:

  • Was bedeutet eigentlich „chronisch achtsam“?
  • Asthma begleitet mich seit meiner Kindheit
  • Meine Haut hat mir ebenfalls früh gezeigt, wenn etwas nicht stimmt
  • Seit meinem 12. oder 13. Lebensjahr: Kopfschmerzen und Migräne
  • Und dann hat sich wieder etwas verändert
  • Mein Körper hat im Laufe der Jahre noch ein paar Kapitel dazubekommen
  • Achtsamkeit bedeutet für mich nicht, immer entspannt zu sein
  • Mein Körper muss nicht perfekt funktionieren
  • Deshalb gehören Meditation und meine Kissen für mich zusammen
  • Mein nächster Schritt: Prana
  • Vielleicht ist genau das Achtsamkeit
  • Ich glaube nicht mehr an den einen perfekten Gesundheitsweg
  • Chronisch achtsam – vielleicht bin ich das tatsächlich
  • Dein Körper darf dein Wegweiser sein
  • Mein Fazit

Vielleicht bin ich mittlerweile chronisch achtsam.

Nicht, weil ich jeden Morgen eine halbe Stunde meditiere.

Nicht, weil ich immer entspannt bin.

Und schon gar nicht, weil ich meinen Körper mittlerweile perfekt im Griff hätte.

Sondern weil mein Körper mich schon sehr früh in meinem Leben dazu gebracht hat, genauer hinzuhören.

Asthma seit meiner Kindheit.

Neurodermitis.

Seit meinem 12. oder 13. Lebensjahr chronische Kopfschmerzen und Migräne mit Aura.

Später kamen ein flacher Bandscheibenprolaps im Bereich C4 bis C6 und eine beginnende Arthrose im rechten Knie dazu.

Und dann wären da noch meine zahlreichen Allergien.

Tierhaare.

Pollen.

Milben.

Und die für mich wohl schwierigste: Gluten.

Wenn ich das alles so aufzähle, könnte man vermutlich denken:

„Puh. Das ist aber ganz schön viel.“

Und ja.

Das ist es.

Aber mein Körper ist deshalb für mich kein Gegner.

Er ist mein Begleiter.

Und vielleicht hat genau das dazu geführt, dass Achtsamkeit für mich heute mehr ist als ein Trend.


Was bedeutet eigentlich „chronisch achtsam“?

Keine Sorge – „chronisch achtsam“ ist kein medizinischer Fachbegriff. 😉

Es ist mein ganz persönliches Wortspiel.

Denn „chronisch“ verbindet man normalerweise mit etwas, das über einen langen Zeitraum besteht.

Und bei mir gibt es tatsächlich einige Dinge, die mich schon sehr lange begleiten.

Aber irgendwann habe ich angefangen, mein „chronisch“ mit etwas anderem zu verbinden:

Achtsamkeit.

Nicht im Sinne von:

„Ich muss ständig auf meinen Körper aufpassen.“

Sondern eher:

„Ich möchte lernen, ihn besser zu verstehen.“

Was tut mir gut?

Was tut mir nicht gut?

Wann brauche ich Bewegung?

Wann brauche ich Ruhe?

Wann ist mein Stresslevel eigentlich schon viel zu hoch?

Und wann sollte ich einfach akzeptieren, dass heute kein guter Tag ist?

Das ist für mich chronisch achtsam.


Asthma begleitet mich seit meiner Kindheit

Asthma bronchiale gehört zu meinem Leben, seit ich klein bin.

Ich nehme täglich Medikamente und kenne daher sehr genau die Bedeutung von Atmung und Atemwegen im Alltag.

Über die Jahre habe ich für mich verschiedene Dinge gefunden, die mir guttun.

Dazu gehören unter anderem:

  • eine bewusste Ernährung
  • gezielte Nahrungsergänzungsmittel
  • regelmäßige Bewegung
  • Achtsamkeit
  • und ein besseres Gespür dafür, wann mein Körper Ruhe braucht

Durch diese Veränderungen hatte ich persönlich deutlich weniger Asthmaanfälle und konnte meine Medikamente in Absprache mit meiner ärztlichen Betreuung deutlich reduzieren.

Das ist eine Erfahrung, über die ich heute sehr dankbar bin.

Aber gerade deshalb möchte ich auch etwas ganz deutlich sagen:

Das ist mein persönlicher Weg.

Was mir guttut, muss nicht automatisch für einen anderen Menschen funktionieren.

Und Medikamente sollten selbstverständlich nicht eigenständig reduziert oder abgesetzt werden.

Für mich bedeutet Selbstfürsorge nicht, medizinische Behandlung zu ersetzen.

Es bedeutet, zusätzlich Verantwortung für den eigenen Körper zu übernehmen.


Meine Haut hat mir ebenfalls früh gezeigt, wenn etwas nicht stimmt

Auch Neurodermitis beziehungsweise atopische Dermatitis begleitet mich seit meiner Kindheit.

Mit dem Wachstum hat sich das bei mir glücklicherweise sehr gut eingependelt.

Heute kommt sie nur noch selten zum Vorschein.

Wenn meine Haut reagiert, fällt mir allerdings immer wieder auf, dass Stress und innere Anspannung eine Rolle spielen können.

Und auch hier hilft mir meine persönliche Form von Achtsamkeit.

Nicht als Wundermittel.

Sondern als Möglichkeit, früher wahrzunehmen, was gerade in mir passiert.

Bin ich angespannt?

Habe ich zu viel auf einmal übernommen?

Schalte ich überhaupt noch richtig ab?

Oder funktioniere ich gerade einfach nur?

Denn manchmal merkt man erst an der Haut, wie voll der innere Akku eigentlich schon ist.


Seit meinem 12. oder 13. Lebensjahr: Kopfschmerzen und Migräne

Das ist wahrscheinlich das Thema, das mich am längsten begleitet.

Seit ich ungefähr 12 oder 13 Jahre alt bin, habe ich chronische Kopfschmerzen und Migräne mit Aura.

Und ich hatte tatsächlich einmal eine richtig lange, gute Phase.

Durch meine persönliche Kombination aus Ernährung, gezielten Nahrungsergänzungsmitteln, Bewegung und Achtsamkeit hatte ich ungefähr drei Jahre lang keine Migräneanfälle mehr.

„Nur“ Kopfweh.

Und wer regelmäßig mit Migräne zu tun hat, weiß vermutlich, dass man für so eine Phase unglaublich dankbar sein kann.

Ich war es jedenfalls.


Und dann hat sich wieder etwas verändert

Seit einiger Zeit habe ich wieder häufiger Kopfschmerzen.

Und in den vergangenen fünf Monaten hatte ich auch wieder zwei Migräneanfälle.

Natürlich frage ich mich:

Warum?

Was hat sich verändert?

Und für mich liegt ein möglicher Zusammenhang mit meiner aktuellen Lebensphase nahe.

Denn ich befinde mich mittlerweile in den beginnenden Wechseljahren.

Mein Körper verändert sich.

Hormone verändern sich.

Und plötzlich funktioniert manches nicht mehr genauso wie vorher.

Das ist vermutlich eine der spannendsten Lektionen beim Älterwerden:

Manchmal musst du deinen eigenen Körper neu kennenlernen.

Was vor drei Jahren funktioniert hat, muss heute nicht mehr genauso funktionieren.

Und auch das ist für mich Achtsamkeit.

Nicht krampfhaft an alten Lösungen festzuhalten.

Sondern wahrzunehmen:

Da hat sich etwas verändert.


Mein Körper hat im Laufe der Jahre noch ein paar Kapitel dazubekommen

2017 kam die Diagnose eines flachen Bandscheibenprolaps im Bereich C4 bis C6.

Vor ungefähr fünf Jahren folgte dann die Diagnose einer beginnenden Arthrose im rechten Knie.

Und dann sind da noch meine Allergien.

Tierhaare.

Pollen.

Milben.

Gluten.

Wenn ich all das zusammennehme, könnte man meinen, mein Körper wäre ein ziemlich kompliziertes Projekt.

Aber genau das möchte ich eigentlich gar nicht.

Ich möchte meinen Körper nicht ständig als Problem betrachten.

Ich möchte ihn kennenlernen.

Ich möchte verstehen, wann er Grenzen setzt.

Ich möchte wahrnehmen, wann ich über meine eigenen Grenzen gehe.

Und ich möchte lernen, diese Signale ernst zu nehmen.


Chronisch Achtsam - warum Achtsamkeit für mich mehr als ein Trend ist

Achtsamkeit bedeutet für mich nicht, immer entspannt zu sein

Ich glaube, das ist wichtig.

Denn manchmal wirkt Achtsamkeit in den sozialen Medien so, als würde man nach fünf Minuten Meditation automatisch zu einem tiefenentspannten Menschen werden.

Schön wär’s. 😉

Für mich bedeutet Achtsamkeit etwas ganz anderes.

Achtsamkeit bedeutet für mich:

🌿 wahrnehmen, was gerade da ist

🌿 den eigenen Körper nicht sofort bewerten

🌿 Stress frühzeitig erkennen

🌿 Pausen zulassen

🌿 meine Grenzen wahrnehmen

🌿 nicht immer funktionieren zu müssen

🌿 mir selbst zuzuhören

Und manchmal bedeutet Achtsamkeit sogar:

Heute keine Meditation.

Heute brauche ich einen Spaziergang.

Oder Yin Yoga.

Oder Ruhe.

Oder einfach eine Stunde auf dem Sofa.

Auch das darf Selbstfürsorge sein.


Mein Körper muss nicht perfekt funktionieren

Das ist vielleicht eine der größten Veränderungen in meiner eigenen Sichtweise.

Früher hätte ich wahrscheinlich gedacht:

„Warum funktioniert mein Körper nicht einfach normal?“

Heute denke ich eher:

„Was möchte er mir gerade sagen?“

Das verändert unglaublich viel.

Denn plötzlich geht es nicht mehr darum, gegen den eigenen Körper zu kämpfen.

Sondern darum, mit ihm zu arbeiten.

Natürlich klappt das nicht immer.

Ich habe weiterhin Kopfschmerzen.

Ich habe weiterhin meine Allergien.

Mein Asthma ist nicht einfach verschwunden.

Und auch mein Knie oder meine Halswirbelsäule interessieren sich herzlich wenig dafür, ob ich gerade besonders achtsam sein möchte. 😉

Aber ich kann beeinflussen, wie ich damit umgehe.


Deshalb gehören Meditation und meine Kissen für mich zusammen

Vielleicht verstehst du jetzt auch ein bisschen besser, warum Meditation und Achtsamkeit so eng mit wool.lis.stitch verbunden sind.

Meine Meditationskissen sind für mich keine medizinischen Hilfsmittel.

Und sie sollen auch keine Krankheiten behandeln.

Aber sie können einen Ort schaffen.

Einen kleinen Platz, an dem ich mich hinsetze.

Atme.

Zur Ruhe komme.

Und für ein paar Minuten nichts leisten muss.

Vielleicht ist genau das manchmal der wichtigste Schritt:

Nicht noch etwas tun.

Sondern einfach einmal sitzen bleiben.


Mein nächster Schritt: Prana

Und weil mein eigener Weg noch lange nicht abgeschlossen ist, wende ich seit einiger Zeit etwas Neues an.

Prana-Heilung.

Auch hier möchte ich ganz bewusst ehrlich bleiben.

Ich sehe Prana nicht als fertige Lösung für meine gesundheitlichen Themen.

Ich möchte vielmehr selbst erfahren, ob und wie diese Anwendungen meinen persönlichen Weg unterstützen können.

Mein Wunsch ist, meinem Körper noch mehr Möglichkeiten zu geben, sich selbst zu regulieren und vielleicht langfristig weitere Verbesserungen zu erleben.

Und ja – natürlich würde ich mich freuen, wenn ich dadurch irgendwann vielleicht noch weniger Medikamente benötigen würde.

Aber ob das passiert, weiß ich heute nicht.

Und genau deshalb möchte ich auch nichts versprechen.

Ich möchte ausprobieren.

Beobachten.

Wahrnehmen.

Und meinen Weg weitergehen.


Vielleicht ist genau das Achtsamkeit

Nicht zu wissen, wie die Geschichte ausgeht.

Aber trotzdem bewusst weiterzugehen.

Nicht jede Antwort heute haben zu müssen.

Nicht bei jedem Rückschlag zu denken, man hätte alles falsch gemacht.

Und nicht zu vergessen, dass der eigene Körper nicht statisch ist.

Er verändert sich.

Wir verändern uns.

Unser Leben verändert sich.

Unsere Bedürfnisse verändern sich.

Und manchmal müssen wir deshalb auch unsere Art verändern, mit uns selbst umzugehen.


Ich glaube nicht mehr an den einen perfekten Gesundheitsweg

Für mich besteht Selbstfürsorge heute nicht aus einer Sache.

Es ist eher ein Puzzle.

Ein Teil ist medizinische Betreuung.

Ein Teil ist Bewegung.

Ein Teil ist Ernährung.

Ein Teil sind Nahrungsergänzungsmittel, die ich für mich ausgewählt habe.

Ein Teil ist Achtsamkeit.

Ein Teil ist Meditation.

Ein Teil ist ausreichend Ruhe.

Und vielleicht kommt jetzt noch ein weiterer Teil dazu: Prana.

Keiner dieser Bausteine ist für mich die magische Lösung.

Aber zusammen ergeben sie meinen persönlichen Weg.

Und der darf sich verändern.


Chronisch achtsam – vielleicht bin ich das tatsächlich

Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, sehe ich nicht nur eine Liste von Diagnosen.

Ich sehe einen Körper, der mich seit Jahrzehnten begleitet.

Einen Körper, der mir manchmal Grenzen zeigt.

Einen Körper, der mich manchmal überrascht.

Einen Körper, der nicht immer das tut, was ich gerne hätte.

Aber eben auch einen Körper, der unglaublich viel kann.

Und vielleicht ist genau deshalb mein neues Lieblingswort:

chronisch achtsam.

Nicht perfekt.

Nicht immer entspannt.

Nicht immer gesund.

Aber immer ein bisschen mehr bereit zuzuhören.


💜 Dein Körper darf dein Wegweiser sein

Vielleicht hast du selbst eine chronische Erkrankung.

Vielleicht begleiten dich Schmerzen.

Vielleicht verändert sich dein Körper gerade durch die Wechseljahre.

Vielleicht bist du einfach erschöpft und merkst, dass du dich selbst irgendwo zwischen Arbeit, Familie und Alltag verloren hast.

Dann musst du nicht gleich dein komplettes Leben umkrempeln.

Vielleicht reicht für heute eine kleine Frage:

„Was brauche ich gerade?“

Und vielleicht ist genau diese Frage dein erster achtsamer Moment.


Warum nähe ich Meditationskissen, Achtsam, chronisch Achtsam

Mein Fazit

Mein Körper begleitet mich schon mein ganzes Leben.

Mit Asthma.

Mit Neurodermitis.

Mit Migräne und Kopfschmerzen.

Mit meiner Halswirbelsäule.

Mit meinem Knie.

Mit Allergien.

Und mit all den kleinen und großen Veränderungen, die das Leben so mit sich bringt.

Ich habe gelernt, dass ich ihn nicht immer verstehen muss.

Aber ich darf ihm zuhören.

Ich darf meine Grenzen wahrnehmen.

Ich darf Pausen machen.

Ich darf neue Wege ausprobieren.

Und ich darf akzeptieren, dass Gesundheit keine gerade Linie ist.

Vielleicht bin ich deshalb heute tatsächlich chronisch achtsam.

Und ich glaube, damit kann ich ziemlich gut leben. 💜


💬 Wie ist es bei dir?

Gibt es etwas, das dich schon lange begleitet und durch das du gelernt hast, besser auf dich und deinen Körper zu hören?

Oder gibt es gerade eine Veränderung in deinem Leben, bei der du deinen Körper ganz neu kennenlernen musst?

Erzähl mir gerne davon in den Kommentaren oder schreib mir eine Nachricht.

Und wenn du dir selbst einen kleinen Ort für deine Achtsamkeitsmomente schaffen möchtest, findest du bei wool.lis.stitch handgemachte Meditations- und Yogakissen – jedes davon ein Unikat.

Vielleicht ist dein persönlicher Rückzugsort ja schon dabei. 💜

Da jedes Kissen individuell gefertigt wird, plane für Weihnachtsgeschenke am besten etwas Vorlauf ein.
Übrigens: Im nächsten Beitrag habe ich Geschenkideen für alle achtsamkeitsliebenden Schwestern, Brüder, Freundinnen, Freunde und anderen besonderen Menschen in deinem Leben zusammengestellt – schau gerne bald wieder vorbei.

Hinweis: Dieser Beitrag beschreibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen und meinen individuellen Umgang mit meinen gesundheitlichen Themen. Er stellt keine medizinische Beratung dar und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Medikamente sollten niemals eigenständig reduziert oder abgesetzt werden. Auch Nahrungsergänzungsmittel und ergänzende Anwendungen sollten individuell und fachlich abgestimmt eingesetzt werden.

Ich bin Lissy – Kreativkopf & Herz hinter wool.lis.stitch.

Bei mir entstehen handgemachte Meditationskissen und achtsame Accessoires – mit viel Liebe, hochwertigen Naturmaterialien und einer Prise Stickzauber.
Ergänzend begleite ich dich mit feinfühligen Energieanwendungen mit Prana-Heilung nach GMCKS®, um Körper und Energiefeld wieder in Balance zu bringen.

Auf meinem Blog teile ich Impulse rund um Achtsamkeit im Alltag, Meditation, kleine Rituale und energetische Selbstfürsorge – die dich inspirieren, dein personalisiertes Meditationskissen und deine innere Balance achtsam in deine Praxis einzubinden.

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