Rauhnächte Ritual: Deine Reise in die Stille – mein Ritual für die 12 Nächte
Okay okay, wahrscheinlich kannst du aktuell den Begriff „Rauhnächte“ und „Rauhnächte Rituale“ schon nicht mehr hören, dennoch schreibe ich diesen Blog Beitrag. Warum? Lies weiter!
Die Rauhnächte gelten als Zeit zwischen den Jahren – ein Raum der Stille, in dem das Alte gehen und das Neue entstehen darf. Für mich ist es die wichtigste Pause des Jahres. Heute teile ich mein Rauhnächte Ritual mit dir.
In diesem Beitrag erwartet dich
🌙 Rauhnächte: Ursprung, Bedeutung & Magie der Stille
Die Rauhnächte gehören zu den ältesten spirituellen Zeiträumen in Europa – ein Übergang zwischen den Jahren, an dem, so sagt man, „die Zeit stillsteht“.
Ursprung & Traditionen haben Wurzeln in:
- Germanischen Bräuchen
- Alten Bauernregeln & Naturzyklen
- Alpenländischen Ritualen
- Jahreskreisfesten & Sonnenwende-Traditionen
Der Zeitraum galt früher als „ungesicherte Zeit“, in der die Natur ruht, die Tiere still werden und die Menschen sich zurückzogen. Heute sind die Rauhnächte vor allem eine wundervolle Möglichkeit zur Innenschau, Ruhe & sanften Neuorientierung.
🌙 Was die Rauhnächte für mich bedeuten
– Rückzug – schau hierzu auch gern im dazugehörigen Blogbeitrag Rückzugsort als Energiequelle vorbei
– Reinigung
– Dankbarkeit
– Innenschau
– Vision fürs neue Jahr
📅 Von wann bis wann gehen die Rauhnächte?
Es gibt verschiedene Traditionen, aber die meisten orientieren sich an diesen:
✨ 21.12. – Wintersonnenwende (Vorbereitungszeit / „Toröffnung“)
✨ 24./25.12. – Start der 1. Rauhnacht
✨ 05.01. – Ende der 12. Rauhnacht
✨ 06.01. – Abschluss & Neubeginn
Jede Nacht steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres, welche ich dir im Verlauf des Beitrages noch erläutere.
🌿 Braucht es Vorbereitung? – Ja, ein wenig liebevolle Ordnung
Viele Menschen beginnen bereits mit den sogenannten „Sperrnächten“, den 12 Nächten VOR den Rauhnächten.
Sie gelten als Zeit des Loslassens.
✨ Ausmisten vor den Rauhnächten erledigen – Großputz
Diese Klarheit schafft Raum für innere Stille.
Was außerdem hilfreich ist:
✔ ordentlich Raum und Kopf lüften
✔ Energetisch reinigen (z. B. Räucherwerk)
✔ Kalender bereitlegen
✔ Tagebuch oder Notizbuch
✔ 13 Wünsche notieren
✔ Lieblingskerze, Tee, warmes Licht
✔ Meditationskissen für deine abendlichen Rituale
💫 Was solltest du bei deinem Rauhnächte Ritual beachten (aus alter Tradition)?
✔ Keine (weiße) Wäsche waschen → „Die Seele soll ruhen.“
✔ Kein Ausmisten / Großputz → Ruhe statt Aktivität.
✔ Sanfte Tage ohne Stress → Stille statt Lärm.
✔ Bewusst Zeit nehmen → Ritual statt Ablenkung.
✔ Gute Gedanken & klare Worte → Man sagte früher: „Was du denkst, wächst im neuen Jahr.“
Diese Regeln stammen aus alten europäischen Überlieferungen – heute nutzt man sie vor allem als liebevolle Erinnerung an Achtsamkeit und Selbstfürsorge.
✨ Beispiele für Rauhnächte Rituale
- Kerze anzünden
- Kurze Atemübung
- Dankbarkeitsmoment
- Spaziergang
- Duft (Lavendel, Zeder, Zirbe)
- Notiz: „Was möchte gehen?“
- Notiz: „Was darf kommen?“
- Energie reinigen (Räucherwerk)
- Schöne Musik
- Tee zeremoniell genießen
- Augen- oder Meditationskissen nutzen
- Stille zulassen
📅 Welche Rauhnacht steht für welchen Monat?
Jede Rauhnacht gilt als „energetische Vorschau“ auf einen der kommenden Monate.
Das macht das Rauhnächte Ritual so besonders: Du kannst aus jeder Nacht Impulse ziehen – für dein neues Jahr, deine Energie, deine Wünsche und deine Ausrichtung.
✨ Die 12 Rauhnächte und ihre zugehörigen Monate
| Rauhnacht | Datum | Monat, den sie symbolisiert | Fokus / Impuls |
|---|---|---|---|
| 1. Rauhnacht | 24./25. Dezember | Januar | Neubeginn, Klärung, Fokus |
| 2. Rauhnacht | 25./26. Dezember | Februar | Gefühle, Intuition, Innenschau |
| 3. Rauhnacht | 26./27. Dezember | März | Aufbruch, Mut, erste Schritte |
| 4. Rauhnacht | 27./28. Dezember | April | Wachstum, neue Energie, Leichtigkeit |
| 5. Rauhnacht | 28./29. Dezember | Mai | Fülle, Freude, Verbindung |
| 6. Rauhnacht | 29./30. Dezember | Juni | Klarheit, Alltag, Balance |
| 7. Rauhnacht | 30./31. Dezember | Juli | Herzthemen, Selbstfürsorge |
| 8. Rauhnacht | 31.12./1. Januar | August | Kraft, Selbstvertrauen, Stabilität |
| 9. Rauhnacht | 1./2. Januar | September | Ordnung, Loslassen, Erdung |
| 10. Rauhnacht | 2./3. Januar | Oktober | Intuition, Vision, geistige Klarheit |
| 11. Rauhnacht | 3./4. Januar | November | Transformation, Tiefe, Heilung |
| 12. Rauhnacht | 4./5. Januar | Dezember | Abschluss, Dankbarkeit, Rückblick |
Tipp: Notiere dir jede Nacht einen Satz, ein Gefühl oder ein Ereignis – es ist erstaunlich, wie oft es im jeweiligen Monat Bedeutung bekommt.
✨ Wie ich meine Rauhnächte gestalte
Wie zu Beginn des Beitrages bereits erwähnt – für mich sind die Rauhnächte die wichtigste Pause des Jahres.
Meine Rituale sind sanft, achtsam und klar strukturiert – ohne Druck, aber mit Herz.
🕯️ 21.12. – Wintersonnenwende: Wünsche sammeln
An diesem Tag schreibe ich bei Kerzenschein und reinigendem Sandelholz-Räucherstäbchen meine 13 Wünsche für das neue Jahr auf.
12 davon werden in den Rauhnächten verbrannt.
Der letzte Wunsch, der übrig bleibt, ist jener:
„Für den du selbst Verantwortung trägst.“
Ein wunderschönes Ritual, was bei mir für Klarheit sorgt.
🌬️ 24.12.–05.01.: Mein persönliches Rauhnächte Ritual
Jede Nacht hat sein Thema und ich räuchere täglich mein Zuhause, öffne Fenster für frische Energie und verbrenne einen Wunsch.
So nutze ich meine Ritual-Zeit über den Tag verteilt:
- Kerze entzünden – es flackert eigentlich den ganzen Tag immer wieder eine Kerze beir mir
- 4–7–8 Atmung um mich immer wieder daran zu Erinnern „es ist die Zeit der Stille und Ruhe“
- Dankbarkeitsmoment aufschreiben
- Spaziergang
- Räucherstäbchen entzünden, während ich meinen Traum der vergangenen Nacht notiere
- Tagesimpuls ziehen (Karte) – ich habe kein spezielle Orakel-Karten Set, sondern seit vielen Jahren ein simples Einsteiger-Tarot-Set
- Wunsch verbrennen und Räucherung der gesamten Wohnung mit Salbei
- Kakao als Herzöffner bewusst genießen
- Meditieren mit meinem Meditationskissen und anschließender Entspannung mit meinem Augenkissen
Hier der Hinweis – so ist meine Vorgehensweise, wenn du für dich eine andere hast ist das voll fein 💫
💌 Kleines Geschenk für deinen Jahresstart
Damit deine achtsame Winterzeit nicht nur zwischen den Zeilen bleibt, sondern in deinem Alltag ankommt, habe ich etwas Schönes für dich vorbereitet:
👉 Meinen kostenlosen „31 Tage Achtsamkeitskalender – 31 kleine Selbstfürsorge-Momente“
Ein leichtes PDF, das dich jeden Tag mit einer kleinen Achtsamkeitsübung begleitet – mal eine Atemminute, mal ein Dankbarkeitsimpuls, mal eine Mini-Pause im Licht.
Kleiner, liebevoller Einstieg in einen ruhigen, achtsamen Jahresbeginn.
Du erhältst das PDF automatisch, sobald du dich für meinen Newsletter einträgst.
(Kostenlos, kein Spam und jede Menge Inspiration, Rituale & kleine Energietipps.)
So startest du bewusst, erholt und mit mehr innerer Wärme in dein neues Jahr. ✨
💜 Hast du auch ein Rauhnächte Ritual?
Wie begegnest du den Rauhnächten?
Hast du eigene Rauhnächte Rituale – oder möchtest du dieses Jahr neu beginnen?
Ich freue mich, wenn du deine Gedanken mit mir teilst.

Ich bin Lissy – Kreativkopf & Herz hinter wool.lis.stitch.
Bei mir entstehen handgemachte Meditationskissen und achtsame Accessoires – mit viel Liebe, hochwertigen Naturmaterialien und einer Prise Stickzauber.
Auf meinem Blog teile ich Impulse rund um Achtsamkeit im Alltag, Meditation und kleine Routinen,
die dich inspirieren, dein personalisiertes Meditationskissen achtsam in deine Meditationspraxis einzubinden.
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