Wechseljahre, Stress und die Kunst, gut für sich zu sorgen
Mit 45 mitten in den Wechseljahren – warum ich lerne, liebevoller mit mir selbst zu sein
Meine persönlichen Wechseljahre Erfahrungen
Wechseljahre Erfahrungen mit 45: Ich merke, wie sich mein Körper verändert und ich lerne, liebevoller mit mir selbst umzugehen.
Vor einigen Jahren hätte ich vermutlich nicht gedacht, dass ich einmal über die Wechseljahre schreiben würde – und schon gar nicht so persönlich.
Heute bin ich 45 Jahre alt und mittendrin in einer Lebensphase, die vieles verändert. Nicht laut, nicht plötzlich, sondern schleichend und manchmal erst im Rückblick sichtbar.
Ich merke, dass mein Körper anders reagiert als früher. Dass ich schneller müde bin. Und dass sich Dinge wieder melden, die ich eigentlich schon hinter mir geglaubt habe.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch.
Meine persönlichen Wechseljahre Erfahrungen
Wenn du mich schon länger begleitest, weißt du vielleicht, dass ich viele Jahre unter Migräne und chronischen Kopfschmerzen gelitten habe.
Wetterumschwünge gehören dabei schon immer zu meinen stärksten Auslösern.
Durch eine Kombination aus Ernährungsumstellung, bewussterem Umgang mit Stress, Nahrungsergänzung, Achtsamkeit und der Prana-Heilung durfte ich über längere Zeit erleben, dass Migräne und Kopfschmerzen deutlich seltener wurden. Diese Phase war für mich sehr wertvoll und hat mir gezeigt, wie stark der Körper auf Veränderung reagieren kann.
Seit einiger Zeit merke ich jedoch, dass die Kopfschmerzen wieder häufiger auftreten. Wetterwechsel spielen dabei nach wie vor eine große Rolle. Gleichzeitig spüre ich, dass mein Körper sich insgesamt verändert.
Ich nehme eine östrogenfreie Minipille zur Migräneprophylaxe, aber trotz allem ist da dieses Gefühl, dass ich mich gerade in einer neuen körperlichen Phase befinde.
Ob die Wechseljahre dabei eine Rolle spielen, kann ich nicht eindeutig sagen – aber ich nehme wahr, dass mein System sensibler geworden ist.
Wenn der Körper sich verändert
Neben den Kopfschmerzen gibt es noch andere Dinge, die ich bemerke.
Ich bin schneller erschöpft als früher.
Meine Haut reagiert manchmal anders als gewohnt.
Und ich spüre deutlicher, wenn mein Körper Ruhe braucht.
Früher hätte ich versucht, diese Veränderungen zu „optimieren“ oder schnell wieder auszugleichen.
Heute versuche ich, sie erst einmal wahrzunehmen.
Nicht sofort zu bewerten.
Sondern zuzuhören.
Kleine Rituale statt Perfektion
Ich habe gelernt, dass es nicht die großen Veränderungen sind, die mir helfen.
Sondern die kleinen.
Ein paar bewusste Atemzüge.
Eine Tasse Tee in Ruhe.
Fünf Minuten Stille.
Oder ein kurzer Moment auf meinem Meditationskissen, ohne etwas leisten zu müssen.
Diese kleinen Rituale sind keine Lösung für alles.
Aber sie helfen mir, immer wieder bei mir selbst anzukommen.
Wärme, Ruhe und kleine Auszeiten
Wärme spielt für mich eine wichtige Rolle im Alltag.
Ein Wärmekissen im Nacken oder Rücken hilft mir, Spannung loszulassen und bewusst langsamer zu werden.
Im Sommer greife ich auch gerne zu einem gekühlten Augenkissen – besonders an Tagen, an denen der Kopf viel gearbeitet hat.
Es sind keine großen Veränderungen.
Aber sie erinnern mich daran, gut für mich zu sorgen.
Energiearbeit und Weiterentwicklung
Weil mich dieses Thema nicht nur persönlich betrifft, sondern auch in meiner Arbeit eine Rolle spielt, habe ich vor Kurzem eine Weiterbildung besucht.
Dabei ging es unter anderem um Prana-Heilungsanwendungen zur begleitenden Unterstützung in den Wechseljahren.
Mir ist dabei noch einmal bewusst geworden, wie individuell jede Frau diese Phase erlebt.
Und wie wichtig es ist, sich selbst Zeit zu geben.
Veränderung passiert nicht über Nacht.
Sie ist ein Prozess.
Auch bei mir.
Was ich gerade lerne
Die Wechseljahre zeigen mir jeden Tag aufs Neue, dass mein Körper kein statisches System ist.
Er verändert sich.
Er reagiert.
Er kommuniziert.
Und je mehr ich versuche, das zu akzeptieren, desto ruhiger wird es innerlich.
Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis dieser Zeit:
Nicht alles muss sofort gelöst werden.
Manches darf einfach erst einmal verstanden werden.
Vielleicht geht es dir ähnlich
Wenn du selbst gerade in den Wechseljahren bist oder Veränderungen an dir wahrnimmst, möchte ich dir etwas mitgeben:
Du musst nicht jeden Tag gleich funktionieren.
Du musst nicht alles im Griff haben.
Und du musst deinen Körper nicht mit früher vergleichen.
Vielleicht reicht heute schon ein kleiner Moment nur für dich.
Ein Atemzug.
Ein Tee.
Oder ein paar Minuten Ruhe.
Fazit
Meine Wechseljahre Erfahrungen sind nicht geradlinig.
Sie sind ein Prozess.
Mit guten Tagen und herausfordernden Tagen.
Aber vor allem sind sie eine Einladung, mir selbst näher zu kommen.
💬 Frage an dich
Wie erlebst du diese Lebensphase?
Gibt es kleine Rituale oder Momente, die dir im Alltag helfen?
Ich freue mich, wenn du deine Gedanken teilst.

Ich bin Lissy – Kreativkopf & Herz hinter wool.lis.stitch.
Bei mir entstehen handgemachte Meditationskissen und achtsame Accessoires – mit viel Liebe, hochwertigen Naturmaterialien und einer Prise Stickzauber.
Ergänzend begleite ich dich mit feinfühligen Energieanwendungen mit Prana-Heilung nach GMCKS®, um Körper und Energiefeld wieder in Balance zu bringen.
Auf meinem Blog teile ich Impulse rund um Achtsamkeit im Alltag, Meditation, kleine Rituale und energetische Selbstfürsorge – die dich inspirieren, dein personalisiertes Meditationskissen und deine innere Balance achtsam in deine Praxis einzubinden.
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